• Medizin & Gesundheit

    Informatives für Patienten und Interessierte rund um aktuelle Therapien

Herzlich willkommen auf den Infoseiten für ARTESUNAT

Onkologie in Form der supportiven bzw. komplementären Behandlung**

Erfahren Sie auf dieser Seite wichtiges über die ARTESUNAT-Therapie.

  • Was ist das und was kann die Therapie?
  • Für wen ist sie geeignet und für wen eventuell nicht?
  • Gibt es Nebenwirkungen?
  • Was ist überhaupt eine "komplementäre" Therapie und was bedeutet "supportiv"?
  • Oral oder Parenteral? Was bedeutet das?
  • Welche Medikamente gehören dazu? Was sind Begleittherapien
  • Ist das ein Ersatz für die Schulmedizin? Muss ich mich etwa entscheiden?
  • Gibt es Voraussetzungen für die Therapie?
  • Gibt es Studien oder Untersuchungen zur Wirksamkeit?
  • Weiterführende Informationen und Patientenvorträge

Der nachfolgende Text ist so verfasst, dass er möglichst verständlich Antworten auf obigen Fragen gibt. Natürlich ersetzt diese Information keine medizinische Beratung. Hier soll lediglich etwas Hintergrundwissen und somit Verständnis für eine solche Therapie vermittelt werden. Bitte bedenken Sie, dass die tatsächlich ablaufenden biochemischen Prozesse deutlich komplizierter und vielfältiger sind, als sie hier dargestellt werden. Mir ist es aus eigener Erfahrung wichtig, als Patient aufgeklärt zu sein. Denn nur wenn wir Vertrauen in den oder die Therapeutin und in die Therapie haben, können wir als Patient versuchen, unsere Beschwerden erfolgreich anzugehen. Und nur wenn Sie etwas Hintergrundwissen haben, können Sie die richtigen Fragen stellen. Um das zu unterstützen, erstelle ich Seiten zu unterschiedlichen Themen und Therapien. Über den Menüpunkt LINKS können Sie von hier die anderen Seiten bequem erreichen.

Einige Fachausdrücke die sich schlecht ersetzen lassen, sie sind mit einem Stern * markiert, finden Sie unter dem linken Menüpunkt FAQ separat erklärt.

Ich möchte kurz erwähnen, dass diese Seite zur Patientenaufklärung dienen soll und daher frei von Werbung oder finanzieller Unterstützung jeglicher pharmazeutischer Hersteller ist und Sie somit neutral informiert.
Besonders möchte ich noch mal darauf hinweisen, das diese Seiten kein Ersatz für eine medizinische Untersuchung, Beratung oder Basis einer Eigenbehandlung sind. Wenden Sie sich immer bei gesundheitlichen Problemen oder Fragen an einen geeigneten Behandler oder in Notfällen an ein Krankenhaus oder den jeweiligen Notdienst.
Auch möchte an dieser Stelle noch einmal feststellen, dass die hier genannten komplementär verwendeten Medikamente oder Wirkstoffe regelmäßig von der Schulmedizin nicht verwendet werden, da sie nicht Gegenstand der sogenannten Leitlinien sind.

Aus aktuellem Anlass...

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Was Sie als Patient zum Thema Krebstherapie grundsätzlich wissen sollten...

Krebs ist eine nicht zu unterschätzende Erkrankung. In ihrer Vielzahl hinsichtlich Arten und Ausprägung stellen die Krebserkrankungen ein enormes "Problem" dar. Die Behandlung einer solchen Erkrankung ist überwiegend sehr schwierig und benötigt neben Zeit und leistungsfähiger Ressourcen auch viel Kraft des Patienten und Engagement des Therapeuten sowie, das darf man nicht vergessen, oft auch die Kraft und Unterstützung der Angehörigen.

Krebs ist eine Herausforderung!
Für Patient und Therapeut.

Eine Behandlung dieser Erkrankung gehört nur in die Hände von Therapeuten, die sich mit dem Thema intensiv auseinandergesetzt haben und wissen was sie tun. Es darf nicht sein, das mit dem Leben von Patienten aus Unwissenheit ein Risiko eingegangen wird oder die für effektive Therapien dringend benötigte Zeit für nutzlose Versuche fragwürdigster "Therapien" verschwendet wird.
Aus diesem Grund stehe ich fest zu meiner Meinung, das Heilung von Krebs nicht durch obskure esoterische Dinge oder (ausschließliche) Homöopathie geschehen kann. Wer dies gar verspricht, handelt in meinen Augen unseriös und sogar fahrlässig gegenüber dem Patienten.

Es gibt viele Dinge, die man im Rahmen einer Behandlung hinzunehmen kann und somit ein umfassendes Therapiekonzept bildet. Das kann alles Mögliche sein. Hauptsache der Patient hat dabei ein, nennen wir es mal positives Gefühl oder es bessert sich sogar die Lebensqualität. Ob Ihnen z.B. eine Klangmassage oder Schüssler Salze gut tun, entscheiden Sie. Nahrungsergänzungsmittel stellen in nicht wenigen Fällen eine genauso sinnvolle Maßnahme wie eine Psychotherapie dar. Aber die eigentliche Therapie darf darunter weder leiden, noch ausgelassen werden.

Die Aus- und Weiterbildung im Sinne einer hochwertigen
Patientenbetreuung halte ich persönlich für sehr wichtig.
Fragen Sie daher Ihren Therapeuten, ob und wie er sich
gerade im onkologischen Bereich weiterbildet. Unter
anderem ist mir hier die FAKODH bekannt.


Was bietet die Schulmedizin und wie steht sie zur Komplementärtherapie* Naturheilkunde?

Auch wenn Sie an dieser Stelle meinen folgenden Satz vielleicht nicht für möglich gehalten hätten, so ist er doch richtig. In der Krebstherapie kommen wir um die Schulmedizin eigentlich nicht herum. Und das ist auch gut so. Die Kernaussage lautet hier jedoch GEMEINSAM und nicht GEGENEINANDER. Wir brauchen eine sehr gute Chirurgie, wir brauchen in verschiedensten Fällen die passende Chemotherapie und so seltsam es sich für Sie vielleicht auch anhört, wir brauchen auch immer mal wieder eine korrekt angewendete Strahlentherapie.

Wie Sie jedoch sicherlich bemerkt haben, stehen vor jeder
dieser Therapien einige nicht unwichtige Wörter. Denn diese
schulmedizinischen Therapien, welche quasi die wichtigsten
Waffen der Schulmedizin gegen Krebs darstellen,
sind zudem auch die Stärksten und somit mit einer Vielzahl
größter Risiken und enormen Nebenwirkungen behaftet.
Und das hat sich in den letzten Jahrzehnten eigentlich nicht
verändert! Noch immer sind die Nebenwirkungen oft nicht viel
weniger Schlimm, als die Erkrankung. Noch immer liegen die
Chancen auf Heilung durch z.B. eine Chemotherapie in den
allermeißten Fällen im einstelligen Prozentbereich, während die
Nebenwirkungen mit hoher Wahrscheinlichkeit auftreten werden.

Eine Sache am Rand bemerkt; die mittlerweile angekündigte Einrichtung des sogenannten "Klinischen Krebsregisters" parallel zum bestehenden "Epidemiologischen Krebsregister" wird hier in den kommenden Jahren sicherlich zu einigem Erstaunen hinsichtlich der therapeutischen Wirksamkeit einiger Therapien in der klassischen Schulmedizin führen. Wenn sich Medizin und insbesondere die Pharmalobby nicht doch noch erfolgreich gegen das Register in seiner geplanten neuen Form wehren können. Und vor allem, wenn die entscheidenden Zahlen auch veröffentlicht werden.

Bild: Extrem vergrößerte und eingefärbte Krebszelle (gelb) von Lymphozyten umgeben.

Zurück zum Thema. Es muss also sichergestellt werden, das ein Einsatz der oben genannten Therapien absolut korrekt und nur dann erfolgt, wenn auch ein Erfolg wahrscheinlich oder zumindest möglich ist. Leider kommt hier es immer wieder zu Fehlern. Gerade die Chemo- und die Strahlentherapie werden nur allzu gern eingesetzt; und dies sogar immer mal wieder wissentlich bei Arten und Formen von Krebserkrankungen, bei der selbst durch Studienlage deren Einsatz zumindest fragwürdig ist. Es gibt mittlerweile viele Fachleute und auch Patienten, die wissen, das Klinik nicht gleich Klinik und Onkologe nicht gleich Onkologe ist. Leider gibt es hier halt Unterschiede; eben auch in der Qualität. Und es gibt auch sehr gute andere Therapien wie z.B. Laserinduzierte Thermotherapie (LITT)* oder die regionale Chemotherapie (RCT)*, die nur in einigen Kliniken angewendet werden, jedoch in bestimmten Fällen mehr indiziert wären als herkömmliche Therapien. Alleine schon deshalb, da sie ein deutlich geringeres Nebenwirkungspotential besitzen und somit besser verträglich sind. Gerade hierzu erhalten Sie in aber oft von Ihrem Arzt keine Informationen oder nur auf explizite Nachfrage. Auf der anderen Seite sind nicht alle Alternativen, auch wenn sie schulmedizinisch längst anerkannt sind, eine sogenannte Kassenleistung. Auch von dieser Seite gibt es halt Reglementierungen.

Wirkt die angewendete Chemotherapie überhaupt?
Eine gute Frage; in vielen Fällen könnte man das vor Beginn einer solchen belastenden Therapie sogar testen. Sogenannte Chemoresistenztests und auch Chemosensitivitätstests, zum Beispiel MAINTRAC, könnten helfen, unnötige Behandlungen oder unwirksame Behandlungsversuche zu verhindern. Jedoch müssen Sie als Patient oft auf einen solchen Test bestehen oder zumindest hinweisen und ihn oft auch selbst bezahlen. Aber selbst Kliniken, die eventuell ohne Kosten für den Patienten einige der Testverfahren anbieten könnten, nutzen diese medizinischwissenschaftliche Möglichkeit regelmäßig nicht; Böse Zungen behaupten, wenn bekannt sei, dass der Wirkstoff nicht funktioniert, dann sei ja eine Therapie eventuell nicht mehr zu "verkaufen". Allerdings gibt es auch hier wieder ein ABER; denn nicht in jedem Fall kann z.B. ein Resistenztest durchgeführt werden. Hier gilt es also individuell zu prüfen und zu reagieren. In den Formenkreis dieser Laboruntersuchungen gehört auch der uPA/PAI-1-Test, welcher mittlerweile von vielen Kliniken angeboten wird. Er hilft, dass Rezidivrisiko (Rückfallrisiko) bei Brustkrebs vorhersagen zu können und ist sogar in den Leitlinien enthalten. Aber auch dieser Test wird nicht von allen Kassen erstattet; Sie sollten daher bei der Vorbesprechung Ihrer OP explizit den Wunsch nach diesem Test äußern.

Von daher gilt hier um so mehr, stellen Sie Fragen. Lassen Sie sich Chancen und Risiken erklären. Fragen Sie zudem nach eventuellen Alternativen. Im Zweifelsfall holen Sie sich durchaus eine zweite Meinung. Legen Sie die Verantwortung nicht in die Hände Fremder. Es ist schließlich Ihre Gesundheit und nicht die von Arzt oder Therapeut!

Das erklärte Ziel wäre die gemeinsame möglichst effektivste Behandlung des Patienten oder vielmehr seiner Erkrankung, durch die Schulmedizin und die qualifizierte Naturheilkunde. Dies gelingt allerdings nur sehr selten in optimaler Form. Das dies nicht gut funktioniert hat viele Gründe. Unter anderem tragen hierzu auch Missverständnisse hinsichtlich Begrifflichkeiten zu Anwendungen oder zwischen Patient, Arzt und Naturheilkundler bei. Leider werfen viele Mediziner alle Heilpraktiker wie man so schön sagt, "in einen Topf" und erwarten im Hinblick auf eine Therapie nur "Zuckerkügelchen und Fußreflexzonenmassage". Sicher, es gibt viele Therapeuten und Therapien, die eben diese Bezeichnungen nicht verdienen oder ihnen fachlich nicht gerecht werden aber setzt man sich ernsthaft mit dem Thema auseinander, so können und müssen wir feststellen, das mittlerweile durchaus wirkungsvolle Maßnahmen und Therapien im naturheilkundlichen Sektor zur Verfügung stehen. Lassen Sie uns also daran arbeiten, Schulmedizin und Naturheilkunde möglichst eng und sinnvoll zu verzahnen; im Sinne des Patienten!

Muß ich mich entscheiden?

Es gibt hier kein richtig oder falsch, kein entweder oder. Nein, denn wie schon oben gesagt, nur der gemeinsame Weg ist der Richtige. Wenn es auch ansonsten im Leben nicht gern gesehen wird, hier wollen und dürfen wir uns die Rosinen rauspicken. Und zwar im Sinne einer geschickt kombinierten Therapie von Schulmedizin und Naturheilkunde.

Was aber kann man mit der komplementären Krebstherapie erreichen und welche Ansätze gibt es?

In der Naturheilkunde stehen den Therapeuten verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Der Einsatz ist abhängig davon, welches das Behandlungsziel ist, beziehungsweise wie die Ausgangssituation aussieht. Gehen Sie zum ersten Gespräch, nehmen Sie bitte unbedingt alle zur Verfügung stehenden Unterlagen wie z.B. Klinikberichte und Bilder von MRT/CT, Laborergebnisse und auch Facharztberichte mit. In einem ausführlichen Gespräch besprechen Sie mit dem Therapeuten die Situation und er oder sie erklärt Ihnen die Möglichkeiten.

Im Rahmen der qualifizierten komplementären Krebsbehandlung kann die Naturheilkunde die schulmedizinischen Therapien in der Art und Weise unterstützen, dass die Wirkung verbessert werden kann und/oder die Nebenwirkungen verringert werden können. Außerdem ist es ein wichtiges Anliegen, Ihre alltägliche Lebensqualität zu verbessern. Hierzu ist es natürlich sinnvoll, so frühzeitig wie möglich zu beginnen. Leider ist es nur allzu oft so, dass HeilpraktikerInnen erst dann aufgesucht werden, wenn die Schulmedizin den Patienten aufgibt oder ihn als "austherapiert" deklariert. Das liegt leider auch immer wieder daran, das vielen Menschen scheinbar alles andere mehr Wert ist, als auch mal Geld für die eigene Gesundheit auszugeben. Dabei haben wir nur die "Eine". Ist es dann also zu spät für eine richtige Therapie, bleibt auch hier oft nur noch eine palliative Behandlung. Gehen Sie daher frühzeitig zu einem Gespräch. Auch wenn Sie dann eventuell noch keine Behandlung wünschen, so kann man Ihnen zumindest einen weiteren Weg aufzeigen und Sie können darüber nachdenken. Denn Zeit ist etwas, wovon in vielen Fällen nicht beliebig viel vorhanden ist.

Sinnvoll ist es auch eine Praxis zu wählen, die neben den Therapien eigene Laborleistungen mit umfangreichen Parametern anbietet. Dadurch kann auch unabhängig von den eventuell mitbehandelnden Ärzten ein Status erfasst oder auch Therapieerfolge überprüft werden. Mit dem einfachen Blutbild bis hin zu spezifischen Tumormarkern können geeignete Labore hier den Therapeuten gut unterstützen.


Die hier vorgestellte Therapie stellt keinen ausschließlichen Ersatz für die Schulmedizin dar. Dies wird immer wieder so gesehen und oft auch behauptet. Das ist nicht ganz richtig; denn seriöse HeilpraktikerInnen stellen hier keine "Alternative" zur Verfügung zu der man sich entscheiden und von der Schulmedizin abwenden muss! In den überwiegenden Fällen sollten beide Therapiebereiche zur Anwendung kommen. Selbstverständlich können Sie sich auch nur für eine nichtschulmedizinische Behandlung entscheiden. Erkennt ein Therapeut aber Gründe, welche dagegen sprechen, so sollte er Sie darüber aufklären.

Da Begriffe wie "biologische" oder "komplementäre" Krebstherapie inhaltlich nicht geschützt sind und auch rechtlich in der Verwendung nicht immer einwandfrei sind, findet sich allerlei Unsinniges und zuweilen schon mal Gefährliches darunter. Dies führt wie oben schon kurz angesprochen dazu, dass sinnige naturheilkundliche Möglichkeiten von den meisten Schulmedizinern gar nicht erkannt werden, da sie in Bezug auf HeilpraktikerInnen lediglich Esoterik oder ähnliches erwarten. Man muss also ernsthafte Therapien für diesen Krankheitsbereich von anderen Dingen unterscheiden und auch sicher bewerten können. Vielleicht wissen Sie es nicht, sogar verschiedene Chemotherapeutika haben einen biologischen Ursprung. Auch verschiedene Immunologika wie z.B. Zytokine und Antikörper werden als biologische Zytostatika* eingestuft. Daher ist es also nicht ganz so einfach, hier eine gerade Grenze zu ziehen.

Korrekt ist es daher eher so zu sehen:
Die qualifizierte Naturheilkunde begleitet und unterstützt die Schulmedizin und kann in gewisser Weise eine Prophylaxe bieten. Außerdem und das ist besonders wichtig, wird aber gerne völlig übersehen, wird auch eine Nachsorge angeboten. Denn nach der schulmedizinischen Behandlung werden die meisten Patienten mit der Aussage "geheilt" allein gelassen. Leider ist alleine schon die Aussage "geheilt" nicht unbedingt korrekt. Krebs ist kein einfacher Beinbruch; da steckt wesentlich mehr dahinter. Ein Rezidiv kann auch nach Jahren erfolgen und hängt immer noch mit dem urspünglichen Tumor zusammen. Und Metastasen* die erst Jahre später auftreten sind ebenfalls Folge des Primärtumores. So gerne man auch die Aussage "geheilt" zu hören bekommt, trotzdem sollte eine hochwertige Nachsorge nicht ausgelassen werden. Hierzu erhalten Sie bei einer Beratung durch den oder die HeilpraktikerIn Informationen, warum die Aussage einer angeblichen Heilung in manchen Fällen sogar aus schulmedizinischer Sicht nicht ganz richtig ist und was Sie bedenken sollten.

Medikamente der komplementären Therapie:

Die Ziele dieser Krebstherapie sind Verbesserung der
Lebensqualität, Stärkung des Immunsystems und möglichst das
Töten von Krebszellen, beziehungsweise ein Bremsen von
Tumor- und Metastasenwuchs. Doch womit und wie lässt sich
das erreichen?

Unter anderem finden diese Stoffe Anwendung...

  • - Selen
  • - Beta-Glucane
  • - Vitamine D/B
  • - Mistelpräparate
  • - Thymuspeptide
  • - Baseninfusionen
  • - Aminosäuren
  • - Bor
  • - Weihrauch
  • - Curcumin
  • - Brompyruvat
  • - Rizole
  • - DCA
  • - Christrose
  • ...

 

Das Hauptaugenmerk liegt bei der hier erklärten Therapie jedoch auf Artesunat und Vitamin-C-Hochdosisanwendungen, welche separat oder auch kombiniert angewendet werden können.



D
ie Verwendung von Zink, Eisen und B12, Patienten fragen öfter speziell danach, muss unter strenger Indikation erfolgen, da hier sonst eine unerwünschte Tumorunterstützung erfolgen kann. Ebenso wird oft nach B17 (Aprikosenkerne, Amygdalin) gefragt. Die Therapie oder die Prophylaxe mit B17 wird teilweise hart diskutiert. Die speziell zu B17 vorliegenden Einzelfallberichte sind inhaltlich und fachlich nicht sonderlich aussagekräftig, da prinzipbedingt sehr individuell. Außerdem sind viele Rahmenparameter der angeblichen Behandlungen unbekannt. Da die Aussagen und Untersuchungen dazu eine extreme Bandbreite zwischen positiv und negativ aufweisen, aber auch aufgrund einer theoretisch möglichen Intoxikation empfehle ich persönlich hier momentan eher Abstand zu halten oder nur ganz geringe Mengen zu verzehren. Kinder sollten gar keine dieser Kerne zu sich nehmen. Insbesondere die orale Aufnahme kann zu den beschriebenen Vergiftungen führen. Als Infusion wäre eine Therapie hier eventuell sinnvoller. Fragen Sie dazu speziell den Therapeuten.

Eine Einnahme von bestimmten hochwertigen Nahrungsergänzungen ist zur Behebung von eventuellen Mangelzuständen ebenfalls in verschiedenen Fällen indiziert. Sowohl Schulmedizin als auch Naturheilkundler wissen ganz genau, dass es zu chemotherapiebedingten Störungen im Mikronährstoffhaushalt kommen kann; was überwiegend auch eintritt. Als oft gestörte Mikronährstoffe seien hier beispielsweise nur Magnesium, L-Carnitin, Vitamin-D und Folsäure genannt. Eine fachliche Beratung und genaue Abklärung des Bedarfs sollte jedoch unbedingt erfolgen. Selbst wenn es sich "nur" um sogenannte Nahrungsergänzung handelt, kann sogar hier bei einer mißbräuchlichen Anwendung schon mal der Schaden größer sein als der Nutzen. Denn wir reden hier nicht von Wellness, sondern von Nahrungsergänzung zu Heilzwecken. Abgesehen davon gibt es sehr viele Anbieter und noch mehr Produkte. Darunter die hochwertigen Produkte zu erkennen, also von eventuell minderwertigeren oder zu schwach dosierten oder gar eventuell mit Pestiziden belasteten Importprodukten zu unterscheiden, ist auf den ersten Blick nicht immer einfach. Die Verpackung und ihr Aufdruck allein lassen nicht selten genaue Angaben vermissen. Es geht hier schließlich wieder um Ihre Gesundheit.

Artesunat; was steckt dahinter?

A
rtesunat ist ein Artemisinin-Derivat aus dem "Einjährigen Beifuß" (Artemisia annua). Es handelt sich dabei um ein wichtiges Medikament in der Malariabekämpfung. Die WHO hat das Medikament, beziehungsweise den Wirkstoff bereits 2002 in die Liste der sogenannten unentbehrlichen Arzneimittel aufgenommen.
Seine Wirkung explizit auf Krebszellen wurde, wie so oft schon in der Geschichte der Pharmazie, per Zufall entdeckt. Bei der Behandlung von Malariapatientinnen mit Artesunat, welche gleichzeitig auch an Brustkrebs (Mamma-Ca) erkrankt waren, konnte bei Folgeuntersuchungen teilweise beobachtet werden, dass es zu einer Besserung bis hin zur vollständigen Remission gekommen war.

Der echte "asiatische" Artemisia annua ist zur Verwendung besonders gut geeignet. Unterschiede der Pflanzensorten zeigen sich vor allem im Wirkstoffgehalt. Im Schnitt werden ungefähr 1000Kg Blätter benötigt, um daraus lediglich 1,5kg Rohstoff zu gewinnen. Bedingt durch den großen Bedarf in der Malariabehandlung und der sehr aufwendigen Herstellung, ist das Medikament in pharmazeutischer Qualität etwas teurer (allerdings absolut kein Vergleich zu den teilweise mehreren 10.000,-EUR einer Chemotherapie!!).
Sicher, es ist einfach gesagt aber die Frage sollte eher nicht lauten "Was kostet die Therapie?" sondern, "Was ist mir meine Gesundheit wert?". Oder haben wir etwa mehr als "eine" Gesundheit?

Bild: Schemabild Brustkrebs Mammographie

Ein großer Vorteil von Artesunat ist, das es im Gegensatz zur klassischen Chemotherapie quasi selektiv arbeitet. Das bedeutet, gesunde Zellen werden bei der gewählten Dosis (genannt: pharmakologische Konzentration) nicht oder nur sehr wenig geschädigt.

Wenn Sie es etwas genauer wissen wollen...
Artesunat wirkt über eine endogene Peroxidstruktur, die bei hohen intrazellulären Konzentrationen an Eisenionen instabil reagiert und in sogenannte freie Radikale zerfällt. Dieser biologische Prozess schädigt die Krebszellen, in dem die Radikalmoleküle die Zellorganellen, speziell dabei die Mitochondrien*, beschädigen und hier die defekte, bzw. entartete DNA der befallenen Zellen irreparabel zerstört. Hohe Eisenkonzentrationen finden sich besonders in karzinogenen Tumorzellen, die auf Grund ihrer stark beschleunigten Zellteilung und dem damit verbundenen Energiebedarf einen deutlich höheren Eisengehalt haben als im Vergleich zu gesunden Zellen. Dieser Vorgang ist besonders interessant, da es sich hier um einen völlig anderen Weg handelt, als der einer klassischen Chemotherapie. Daher können hier auch chemoresistente Tumorzellen erreicht werden. Die genauen biochemischen Abläufe sind natürlich weitaus komplexer, als ich sie hier dargestellt habe.

Zusätzlich scheint nach Untersuchungen der Universität Mainz Artesunat den Prozess der Autophagie* zu blockieren oder zumindest deutlich einzuschränken. [11] Dieser Prozess begünstigt ansonsten das Überleben von Krebszellen. "Artesunat hemmt das Wachstum von Krebszellen auf eine Weise, wie wir es von anderen zytostatisch wirksamen Substanzen nicht kennen." sagte Professor Thomas Efferth schon 2011.

Bild: Zelle mit Zellorganellen

Der Effekt um den es geht, führt in letzter Konsequenz zum programmierten Zelltod, der Apoptose*. Ob es sich hierbei um Zellen vom Primärtumor, freie Krebszellen in der Blutbahn oder sogar um Metastasen handelt, ist in erster Linie egal. Die Wirkung ist in diesem Fall dieselbe. Einschränkend muss man natürlich erwähnen, dass auch Artesunat kein Wundermittel ist und auch nicht bei jeder Tumorform gleich wirkt, jedoch bei jeder klassischen Tumorform anschlägt [12]. Die sich schnell teilenden Tumorzelltypen werden hiermit aber besonders gut erreicht.

Nach neueren Untersuchungen zeigt sich, dass die Anwendung von „Artesunat“ auch einen günstigen Einfluss auf die Neoangionese* als Hemmfaktor nimmt. Somit greift „Artesunat“ scheinbar auch hemmend in die Gefäßneubildung des Tumors ein. Wenn Sie die chemischbiologischen Hintergründe zu Artesunat interessieren, finden Sie auch im Internet vielfältige Informationen oder Sie fragen mich.

I
nteressant ist auch, dass Artesunat verschiedenen Aussagen zufolge in einigen spezifischen Fällen eventuell die Blut-Hirn-Schranke (BHS) überwinden kann und somit auch bei tumorösem Geschehen im Kopf unterstützend angewendet werden könnte; im Gegensatz zu vielen anderen Medikamenten. Dies gilt wohl besonders für die Darreichungsform als Tee, was den Sinn der weiter unten angesprochenen Kombination der Darreichungsformen stützt. Aber auch Vitamin-C gilt seit einiger Zeit als BHS-gängig. Die pharmazeutische Forschung versucht diesen Effekt mittlerweile als Transporteur für neue Medikamente zu nutzen. [8]
Auf der anderen Seite lassen auch neoangionestische Vorgänge die Vermutung zu, dass diese quasi zu Umgehungskreisläufen der BHS führen und somit Medikamente zerebral wirken könnten.

Wie sieht es mit Nebenwirkungen speziell bei Artesunat aus?

Erfreulicherweise zeigt sich Artesunat zudem als recht Nebenwirkungsarm und sehr gut verträglich auch bei schon geschwächten Patienten. Die Erfahrung in verschiedenen Praxen zeigt hier bisher wenig nennenswerte Nebenwirkungen. Einzeln angewendet und in Verbindung mit einer parallelen Chemotherapie konnte gelegentlich eine Verschiebung im roten Blutbild festgestellt werden. Eine Therapiepause oder eine Dosisminderung konnte hier jedoch stets Abhilfe schaffen. Insbesondere die manchmal in der Literatur erwähnte Hämolyse des roten Blutbildes wurde mir von keinem der mir bekannten Therapeuten berichtet; ist jedoch theoretisch möglich. Selten berichten Patienten über Müdigkeit, Schwäche, Übelkeit oder leichte Kopfschmerzen unmittelbar nach der Infusion. Diese Symptome klingen regelmäßig nach kurzer Zeit wieder restlos ab oder können therapeutisch anders bedient werden. Seltener, vor allem im Bereich der höheren Dosen, kann es zu (unspezifischen) Verdauungsbeschwerden kommen. Hier hilft dann eine Dosisreduzierung. Einige Patienten nennen ein subjektives Gefühl, sie würden merken "es tut sich was im Tumor". Dies ist wohl positiv zu interpretieren aber nicht objektiv zu bewerten. In Verbindung mit anderen naturheilkundlichen Therapien, Medikamenten oder Nahrungsergänzungen habe ich bisher keine Wechselwirkungen genannt bekommen. Die theoretisch mögliche Hämolyse stellt daher die größte Auffälligkeit da. Um hier sicher zu gehen, sollte die Praxis eine Laborkontrolle der entsprechenden Blutwerte durchführen.

Für wen ist die Therapie nicht geeignet?

Eine Beschränkung gibt es an dieser Stelle eigentlich nicht. Eine genaue Anamnese im Hinblick auf den Patientenstatus, den aktuellen Medikamentenplan, parallele Therapien und den Laborwerten ermöglicht eine genaue Abklärung, ob es Risiken geben könnte. Auch das Alter ist kein Kriterium. Auch Palliativpatienten* könnten in verschiedenen Fällen von der Therapie noch profitieren. Hier ist der Status entscheidend, welcher beim Gespräch mit dem Therapeuten erörtert werden würde.

In welchen Darreichungsformen gibt es Artesunat als Medikament ?

Es wird als Kapsel, als Tee und als Infusion angeboten. Der Tee wird wegen seiner enormen Bitterkeit und der damit verbundenen Magen/Darm-Problematik nur in bestimmten Fällen oder zur Unterstützung einer Therapie verwendet. Beide, Kapsel und Tee, haben im Unterschied zur Infusion zwei große Nachteile.

  • ...eine therapeutische Dosis zur alleinigen Anwendung kann nicht erreicht werden
  • ...bedingt durch enzymatische Prozesse in der Leber greift der Wirkstoff nach einiger Zeit nicht mehr ideal

Über die Infusion kann man die nötige Dosis gut erreichen, belastet Magen und Darm nicht und umgeht zu großen Teilen die enzymatischen Vorgänge, die den Wirkstoff bevor er am Ort des Geschehens ankommt unwirksam machen würden. Eine Kombination der Darreichungsformen ist jedoch in Abhängigkeit der Therapie möglich und kann manchmal sogar sinnvoll sein; z.B. bei Magen-/Darmkrebs oder Lebermetastasen.


Wo kann ich Artesunat kaufen?

In der nötigen Form als Infusion steht das Medikament aus arzneimittelrechtlichen Gründen nicht zum freien Kauf zur Verfügung. Auch Kapseln in hoher Dosierung und entsprechender Reinheit sind eher nicht frei verfügbar. Der qualifizierte Therapeut/Arzt wird das Medikament zur patientenindividuellen Anwendung bereithalten. Hier ist dann sowohl der benötigte Wirkstoffgehalt als auch die pharmakologische Qualität garantiert. Sollten Sie diese Produkte dennoch z.B. im Internet angeboten finden, empfehle ich Abstand zu halten.
Der Tee kann hingegen über verschiedene Quellen bezogen werden. Dabei ist jedoch auf die Qualität zu achten, da es deutliche Unterschiede und gerade bei (eigener) Importware eventuell auch Pestizidbelastungen geben kann. Eine besonders hochwertige deutsche Bezugsquelle für den Tee lautet www.anamed-edition.com.

Wie setzt sich die Therapie hauptsächlich zusammen?

Ein paar Zeilen vorher habe ich die Anwendung von Artesunat in Verbindung mit Vitamin-C-Hochdosis erwähnt. Dies ist wichtig, da Vitamin-C* für den Körper im allgemeinen und für den erkrankten Körper dabei im besonderen sehr wichtig und nützlich ist. Der erkrankte Körper (Krebsunabhängig) hat einen Vitamin-C-Bedarf, der um den Faktor 500(!) größer als beim Gesunden sein kann. Aber noch wichtiger in Bezug auf Tumorerkrankungen ist seine schädigende Wirkung auf Krebszellen (auch hier letztendlich mit dem Ziel der Apoptose) und die enorme Fähigkeit von Vitamin-C die sogenannten freien Radikale zu binden. Diese entstehen bei der Therapie allgemein und sollen dem Körper sinnvoller Weise wieder entzogen werden.

Krebszellen können ihren Energiebedarf über zwei Wege decken. Die kombinierte Anwendung von Artesunat und Vitamin-C hat zur Folge, das auch Zellen im Stoffwechselzustand der Glykolyse erreicht werden können. Dies schafft die Chemotherapie regelmäßig nicht!

Der Ablauf selbst besteht dann aus sogenannten Zyklen. Also einer Anzahl an Infusionen über mehrere Tage hinweg.
Da jeder Mensch individuell ist und auch jede Tumorerkrankung anders abläuft, selbst wenn es der gleiche Krebs wie zum Beispiel Brustkrebs sein sollte, wird die Therapie individuell zusammengestellt. Eine Vielzahl an Faktoren sollten Berücksichtigung finden. Dies kann daher auch nur ein onkologisch versierter Therapeut leisten. Es können mehrere Zyklen oder auch eine Wiederholung mit größeren zeitlichen Abständen nötig sein. Sogar eine Dauertherapie kann je nach Fortschritt der Erkrankung nötig werden. Die Bandbreite an Möglichkeiten ist relativ groß und wie schon gesagt, definitiv von Patient zu Patient unterschiedlich.


Vitamin-C schadet der Chemotherapie sagt Ihr Onkologe?!

U
nter ganz bestimmten Voraussetzungen könnte er damit Recht haben. Aber nicht so, wie er es Ihnen im Gespräch pauschal "verkauft". Neuere Studien zeigen, das ein Verbot od. Weglassen von Vitamin C in pharmakologischen Konzentrationen (und Artesunat) während dem Einsatz von einigen Zytostatika ein therapeutischer Fehler ist! Dazu möchte ich auch auf einen Beitrag auf der Internetseite der renommierten Carstens-Stiftung [6] verweisen >Link.
Eine weitere interessante Veröffentlichung zur Vitamin-C-Hochdosistherapie bei Neurofibromatose zeigt den Erfolg am Fall eines fünfjährigen Jungen. Hier sogar in der Form einer sogenannten Monotherapie über 30 Monate. [9]

Komplementäre Therapieangebote werden ja gerne pauschal als nichtig oder kontraproduktiv bewertet. Da schließt sich der Kreis zu meinen anfänglichen Worten. Um hier aber beim Vitamin-C zu bleiben, die orale Aufnahme oder eine niedrige Dosis gelten in der Tat als nicht vorteilhaft. Auch eine Infusionsgabe am Tag der Chemotherapie gilt als kontraproduktiv; obwohl es hier schon wieder einige andere Überlegungen gibt. Bei einigen Zytostatika muss ebenfalls auf eine Gabe von Antioxydantien verzichtet werden, da sie deren Wirkprinzip entgegenstehen. Daher sollte der Therapieablauf sowohl zeitlich als auch inhaltlich immer sorgfältig koordiniert werden. Und dies besonders, wenn Sie eine Chemotherapie erhalten. Das orale und intravenöse Gaben differenziert zu betrachten sind, wurde bereits in einer Studie belegt [1]. Die einmalige Einstiegsdosis liegt oft bei 7,5g/Infusion um die Verträglichkeit zu testen. Die Therapiedosis liegt dann in Abhängigkeit des Tumorstoffwechsels regelmäßig bei über 15 bis 30g je Infusionsanwendung. Eine Steigerung auf 50g oder noch höhere Dosen ist individuell möglich.

Tests im Rahmen der klinischen Forschung haben ergeben, das selbst Einmalgaben von 100g und mehr offensichtlich keinen toxischen Effekt auf den Menschen haben. Weitere Untersuchungen haben zudem ergeben, dass auch Vitamin-C-Hochdosisgaben quasi selektiv arbeiten. Der Energiestoffwechsel (ATP-Synthese) gesunder Zellen unterscheidet sich von dem der Krebszellen. Daher sprechen die Mitochondrien gesunder Zellen nicht so deutlich auf das bei der Therapie entstehende H2O2 an und bleiben vom Prozess verschont. [10]

Lassen Sie sich insbesondere beim Thema Vitamin-C nicht von Ihrem Arzt verunsichern. Klar wird an dieser Stelle auch wieder, der Therapeut muss fachlich versiert sein. Fragen Sie die behandelnde HP-Praxis nach aktuellen Informationen in Schriftform, wenn Ihr Arzt nicht über diese Informationen verfügt. Ich selber lasse mir regelmäßig bei einem drohenden (also gerade beginnenden) Infekt drei Tage in Folge 15g Vitamin C infundieren. Seit rund vier Jahren konnte ich damit quasi jeden "Schnupfen" vertreiben.


Warum muss Vitamin-C als Hochdosis und per Infusion verabreicht werden?

Vitamin-C wird nach der Gabe in relativ kurzer Zeit vom Körper über die Niere wieder ausgeschieden. Um in kurzer Zeit einen ausreichend hohen Wirkspiegel zu erreichen, vor der Krebszelle also einen bildlich gesehen, ausreichenden "Medikamentendruck" zu erzielen, kann das Medikament daher nur als Infusion verabreicht werden. Da Artesunat sowieso als Infusion verabreicht wird, macht es natürlich Sinn, auch die jeweiligen anderen Medikamente, nicht nur das Vitamin-C, über eine Vene oder den eventuell vorhandenen Port zu infundieren.


Gibt es Nebenwirkungen bei Vitamin-C-Hochdosisanwendung?

J
a, auch hier kann es zu unerwünschten Wirkungen kommen. Allerdings muss man doch etwas entwarnen, denn die Nebenwirkungen sind sowohl in ihrer Art als auch in der Häufigkeit als eher geringwertig einzustufen. In der Literatur beschrieben oder in Einzelfällen von Therapeuten berichtet, handelt es sich vorwiegend um Unverträglichkeitsreaktionen im Bereich Magen-Darm oder Kreislaufstörungen mit Schwindel, Übelkeit, Atemnot. Kontraindikationen, also Gründe die gegen Vitamin-C in dieser Art der Anwendung sprechen, wären zum Beispiel eine deutlich eingeschränkte Nierenfunktion, ein Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel, eine bekannte Überempfindlichkeit, wiederkehrende Nierensteine, schwangere oder stillende Patientinnen. Aber auch hier kann nach Abwägung eventuell mit reduzierter Dosis therapiert werden. Generell zeigt Vitamin-C auch in hohen Dosen eine gute Verträglichkeit.

 

Auf dem Bild links ist ein eingesetzter Portkatheter* zu erkennen. Gut kann man rechts (linke Patientenseite) die Kammer sehen, in die mit einer speziellen Nadel eingestochen wird. Diese Art von Zugang schont die Armvenen und ermöglicht unabhängig vom Zustand der Venen eine sichere Medikamentengabe.
Patienten denen kein Port eingesetzt wurde, erhalten die Infusion klassisch über die Arm- oder Handvenen.

Es gibt ein schönes und einfaches Sprichwort in der Medizin:
Keine Wirkung ohne Nebenwirkung
Das ist ein Fakt, den wir sicher nicht zu diskutieren brauchen. Aber man muss schon detailiert und mit etwas Augenmerk die Wirkungen und Nebenwirkungen von Medikamenten oder Therapien vergleichen. Die oftmals einfach nur pauschalisierten negativen Aussagen vieler Mediziner, teilweise basierend auf Wissen aus lange zurückliegenden Studienzeiten, bringen weder die Krebsbehandlung noch Sie als Patienten weiter. Veraltete Literatur und falsch interpretierte Studien führen auch aktuell viele Fachleute in die Irre.
Letztendlich sollen die hier genannten Maßnahmen dazu führen, dass zum Beispiel eine Chemotherapie nicht weniger, sondern eher besser beziehungsweise aber zumindest unbeeinflusst wirken kann. Und nicht zu vergessen, Nebenwirkungen wie Schwäche oder Übelkeit der schulmedizinischen Behandlung kann die Naturheilkunde oft mit einfachen Maßnahmen mindern oder sogar verhindern. Auch dies kann ich aus Erfahrungen in der eigenen Familie bestätigen.

Natürlich kann es keine Garantie zu einer Therapie geben, das wäre ja auch unseriös. Dies gilt aber auch für die Schulmedizin. Obwohl ich immer wieder von Personen höre, ihr Arzt hätte z.B. gesagt, "...nach dieser Strahlentherapie sind Sie geheilt." Abgesehen davon, das er dies gar nicht darf (verbotenes Heilversprechen), weiß er selber, dass es aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht stimmt. Fragen Sie doch mal Ihren Gynäkologen, wie lange der rezidivfreie Zeitraum nach Brustkrebs sein muss, um schulmedizinisch als "geheilt" zu gelten. Sie werden staunen, sofern er es Ihnen denn sagt.

Abgesehen davon ist jeder Krebs individuell und jeder Patient ist ebenso individuell. Eine Therapie aus der Schublade kann daher nicht sicher passen. Auch in Sachen Therapie muss also individuell gedacht werden. Eine Behandlung von Krebs ist immer eine Art Versuch; gleich welche Therapie man nun für sich wählt. Von daher gilt, eine begründete Möglichkeit nicht zu nutzen, wäre eine verpasste Chance. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Gibt es offizielle Untersuchungen zu Artesunat?

Ja, auch zu den hier genannten Hauptmedikamenten (Artesunat, Vitamin-C) gibt es Anwendungsbeobachtungen und/oder Studien, beziehungsweise Labortests.
- (z.B. Chen et al. 2005, Chen et al. 2007, Chen et al. 2009, u.a.)
- (z.B. Ma Chapman et al. 2014 ) [7]
- (z.B. charakteristische antikarzinogene Wirkung; Washington-Universität-USA Prof. H. Lai, Prof. N. Singh; 1995, 2001)
- Prof. Th. Efferth konnte in Laborstudien des DKFZ nachweisen, dass Artesunat bei bestimmten Zelllinien bis zu
35% der chemoresistenten Tumorzellen abtöten kann.
So sagt Herr Professor Th. Efferth dann auch bereits 2007 über Artesunat: "Artesunat, das ist ein Wirkstoff und kein
Hokuspokus."
[5]
- Die Universität Heidelberg hat in ihrer Pressemitteilung Nr. 229 aus dem Jahr 2011 über die zellulären Prozesse beim Abtöten von Brustkrebszellen durch Artesunat berichtet. [4]
- Artesunate activates mitochondrial apoptosis in breast cancer cells via iron-catalysed lysosomal reactive oxygen species production.A. Hamacher-Brady et al.; J Biol Chem. 2011 Feb 25; 286(8): 6587-6601, DOI: 10.1074/jbc.M110.210047
- Sogar das Deutsche Krebsforschungszentrum (Heidelberg) hat schon 2009 einen (positiven) Pressebericht zu Artesunat veröffentlicht. Diese Informationen liegen mir vor und sind im Übrigen auch im Internet per fachlicher Recherche frei zugänglich.
- Intern. J. Oncology 18: 767-773, 2001 Effert et al

Eine aktuelle (randomisierte und placebokontrollierte Doppelblind-*) Studie [2] belegt nun ( Neue Veröffentlichung in der Ärzte Zeitung vom 03.11.2015) erstmals auch klinisch die Wirkung von Artesunat. Es konnte ein Beweis dafür erbracht werden, dass
1.      Artesunate die Tumormasse selbst im Wachstum hemmt und
2.      Mikrometastasen im Gewebe durch Artesunate in die Apoptose geführt werden
*höchste schulmedizinisch/wissenschaftliche Studienanforderungen

Aus bisher noch nicht veröffentlichten Studien/Untersuchungen, die ich in Teilen einsehen konnte (Stand 06/2017), geht hervor, dass Artesunat und auch z.B. Curcumin (bei intravenöser Anwendung) in nicht wenigen Fällen eine bessere Wirkung zeigten als viele klassische Zytostatika. Hier könnte es nach Veröffentlichung in nächster Zeit eventuell auch in den Fachpublikationen zu interessanten Neubewertungen kommen.

Und die Quintessenz ist was?

Ganz einfach; nimmt man die verfügbaren Studien und Anwendungserfahrungen zusammen und betrachtet sie fachlich korrekt, liegt meiner Meinung nach folgendes Ergebnis auf der Hand:

Die Kombination von Vitamin-C, Artesunat und (ggf.) Chemotherapie
erbringt statistisch eine nachweisbar höhere Lebenserwartung.

Sie, Ihr Arzt und der/die HeilpraktikerIn, müssen also zusammenarbeiten; am besten von Anfang an. So läßt sich das Möglichste für Sie als Patient erreichen. 

Wofür steht eine supportive Behandlung?

Supportiv meint prinzipiell ebenfalls eine unterstützende Behandlung. Hier eplizit auf die schulmedizinische Therapie bezogen. Es sollen zum Beispiel Nebenwirkungen der Haupttherapie vermindert werden oder deren Wirkung verbessert werden. Im Idealfall schließt die komplementäre Behandlung eine supportive Therapie mit ein. Die Naturheilkunde kann aber auch nur supportiv arbeiten. Im Text auf dieser Seite werden dazu noch einzelne Informationen genannt.

Oral oder Parenteral?

Eine Frage, die nicht nur zu dieser Therapie, sondern auch in anderen Fällen recht oft gestellt wird. Vorstehend hatte ich ja schon die Anwendung von Artesunat und Vitamin-C per Infusion als nötig genannt. Aber ich möchte an dieser Stelle noch etwas näher darauf eingehen.
Die orale* Gabe von Medikamenten ist natürlich einfach und bequem, hat jedoch verschiedene Nachteile. Drei Beispiele möchte ich dazu hier nennen. So lassen sich bei manchen Medikamenten die benötigten Dosen (wie vorstehend beim Vitamin-C schon erläutert) nicht erreichen, da es zum Beispiel zu Störungen im Magen/Darm-Bereich kommen kann. Außerdem geht durch den First-Pass-Effekt* ein unterschiedlich großer Teil der Wirkstoffe verloren. Auch ist nicht immer sichergestellt, dass ein Patient die ihm zugeteilten Medikamente dann wirklich wie geplant einnimmt oder die Einnahme mal vergisst.
Die parenterale* Verabreichung, also z.B. als intravenöse Infusion kann genau diese Nachteile vermeiden. Schnelle, gezielte und kontrollierte Verabreichung der benötigten Wirkstoffe und Dosen. Eigentlich könnte man somit sagen, dass diese Art der Verarbreichung eine sehr sichere Methode ist. Der Nachteil dieser Darreichung ist der etwas aufwendigere und mit einem Piks für den Patienten verbundene Ablauf.

Wie geht es weiter; was macht Sinn?

Artesunate und Vitamin-C stellen also oft die Medikamente einer onkologischen Basistherapie in qualifizierten HP-Praxen dar. Man muss aber unbedingt beachten, dass Tumor nicht gleich Tumor ist und sich durch Änderung der Stoffwechsellage eines Tumors auch ein Behandlungsschema in der laufenden Therapie ändern kann und sogar anpassen muss. Eine Therapie kann und sollte sich über einen längeren Zeitraum ruhig dynamisch zeigen. Dies setzt jedoch tiefes Wissen durch den Therapeuten und zwischenzeitlich wiederholte Laboruntersuchungen voraus.

Auch wenn ich in den vorangegangenen Sätzen einige klassische Therapien, welche besonders den HeilpraktikerInnen zuzuschreiben sind, vielleicht ein wenig negativ bezeichnet habe, so hat doch letztlich jede Art von Therapie ihre Daseinsberechtigung; frei nach dem Motto, wer Heilt hat Recht.

Aber was kann denn noch von Nutzen sein?

Es gibt die sogenannten Begleittherapien.
Diese stellen für sich genommen keine bei Krebs angezeigten alleinigen Therapien dar. Vielmehr sollen und können sie die Haupttherapie unterstützen oder dem Patienten helfen sich besser zu fühlen. Ausnahme wäre hier die Palliativbehandlung; wenn es also wirklich zu spät ist, geht es zumindest um die Verbesserung der Lebensqualität für die verbleibende Zeit. Auch hier können dann einige der nachstehenden Therapien helfen.

Zu den Begleittherapien gehören unter anderem:

  • Ernährungsumstellung
  • Nahrungsergänzung in spezieller Form
  • Akupunktur
  • Gesprächstherapie ( speziell die Psychoonkologie; auch für Angehörige möglich)
  • Entspannungsübungen
  • Schmerzbehandlung
  • Bioresonanz
  • Infrarottiefenwärme
  • Homöopathie
  • ...

Die Gesprächstherapie und auch die Schmerzbehandlung stellen Anwendungen und Hilfen dar, die vielfach ausgelassen werden, jedoch ein nicht zu vernachlässigendes Potential besitzen. 

Sie möchten mehr wissen? Zu Krebs im Allgemeinen und zu alternativen Therapien? Nehmen Sie doch einfach mal an einem der Patientenvorträge teil, die viele qualifizierte HP-Praxen zur Patientenfortbildung anbieten. Schauen Sie am besten auf deren Internetseiten; dort erhalten Sie sicherlich entsprechende Hinweise.

Das Thema (komplementäre) Krebsbehandlung ist sehr umfangreich und ich kann Ihnen hier nur einige wenige und recht oberflächliche Fakten bieten. In einem persönlichen Gespräch besprechen Sie mit Ihrer Therapeutin oder dem Therapeuten Ihren Fall individuell und ohne Zeitdruck. Sie sind Angehöriger und möchten wissen, wie Sie helfen können oder mit der Erkrankung von PartnerIn, FreundIn oder Familienangehörigen umgehen sollen? Auch hier kann Ihnen ein solches persönliches und vertrauliches Gespräch helfen. Bedenken Sie bitte immer, das eine Behandlung von Tumorerkrankungen weitestgehend der Versuch einer Therapie ist. Auch die Schulmedizin hat absolut keine Werkzeuge an der Hand, mit der man Ihnen eine Garantie geben kann.

Was nicht vergessen werden sollte, nicht an Krebs zu erkranken wäre das Beste. Denken Sie daher an die Vorsorge. Wenige Minuten hier investiert, kann Ihnen Jahre erbringen und Leiden ersparen.

Noch Fragen?

Wenn Sie noch Fragen haben, so wenden Sie sich bitte an Ihre HP-Praxis. Sofern Sie frei im Internet recherchieren, beachten Sie bitte, dass viele Seiten keinen oder nur einen geringen fachlichen Hintergrund haben und somit nicht unbedingt seriösen Inhalt darstellen. Außerdem werden oft veraltete Informationen nicht überarbeitet und somit mittlerweile eventuell sachlich falsche Angaben veröffentlicht. Insbesondere darüber stolpern auch schon mal Fachleute.


Angaben zu Quellen und Studien:

[1] Padatty, S.J., Sun H., Wang, Y. et al.: Vitamin pharmakokinetcs. Implications for oral and intraveneous use. Ann Int Med 2004;140:553-537
[2] Randomised, Double Blind, Placebo-Controlled Pilot Study of Oral Artesunate Therapy for Colorectal Cancer☆,☆☆ Sanjeev Krishna a,⁎, Senthil Ganapathi b, Irina Chis Ster a, Mohamed E.M. Saeed c, Matt Cowan d, Caroline Finlayson a, Hajnalka Kovacsevics a, Herwig Jansen e,1, Peter G. Kremsner f, Thomas Efferth c, Devinder Kumar 11/2014
[3] A. Hamacher-Brady, H.A. Stein, S. Turschner, I. Toegel, R. Mora, N. Jennewein, T. Efferth, R. Eils, N.R. Brady: Artesunate activates mitochondrial apoptosis in breast cancer cells via iron-catalysed lysosomal reactive oxygen species production. J Biol Chem. 2011 Feb 25; 286(8): 6587-6601, DOI: 10.1074/jbc.M110.210047
[4] https://www.uni-heidelberg.de/presse/news2011/pm20110708_artesunat.html Originalveröffentlichung zu [4]: A. Hamacher-Brady, H.A. Stein, S. Turschner, I. Toegel, R. Mora, N. Jennewein, T. Efferth, R. Eils, N.R. Brady: Artesunate activates mitochondrial apoptosis in breast cancer cells via iron-catalysed lysosomal reactive oxygen species production. J Biol Chem. 2011 Feb 25; 286(8): 6587-6601, DOI: 10.1074/jbc.M110.210047.
[5] http://www.taz.de/!5197804/
[6] http://www.carstens-stiftung.de/artikel/hochdosiertes-vitamin-c-in-der-krebstherapie.html
[7] Ma Y, Chapman J, Levine M, Polireddy K, Drisko J, Chen Q. High-dose parenteral ascorbate enhanced chemosensitivity of ovarian cancer and reduced toxicity of chemotherapy. Sci Transl Med 2014; 6(222): 222ra18. doi: 10.1126/scitranslmed.3007154
[8] http://www.spektrum.de/news/mit-vitamin-c-ins-hirn-geschluepft/585565 und http://sciencev1.orf.at/news/39265.html
[9]Mikirova N, Hunnunghake E, Scimeca RC et al. High-Dose Intravenous Vitamin C Treatment of a Child with Neurofibromatosis Type 1 and Optic Pathway Glioma: A Case Report. Am J Case Rep 2016; 17:774-781
[10] Gröber U, Holzhauer P, Kisters K et al. Micronutrients in Oncological Intervention. Nutrients 2016; 8 (3): 163
[11] http://www.pharmazie.uni-mainz.de/Ak-Efferth/vortraege/press_release/(28)%20Doc%20Check%20News%20300911.pdf
- Artesunate activates mitochondrial apoptosis in breast cancer cells via iron-catalysed lysosomal reactive oxygen species production.A. Hamacher-Brady et al.; J Biol Chem. 2011 Feb 25; 286(8): 6587-6601, DOI: 10.1074/jbc.M110.210047
[12] Intern. J. Oncology 18: 767-773, 2001 Effert et al


Letzter Zugriff auf oben genannte Seiten erfolgte: 30.12.2015

Es stehen sicher wesentlich mehr Studien, Fallbeschreibungen und andere Publikationen zur Verfügung. Achten Sie bei eigener Recherche wie schon vorstehend genannt, immer auf die Seriösität einer Quelle und vor allem auch darauf, aus welchem Jahr die Daten stammen. Neue Erkenntnisse treten heute viel schneller in Erscheinung, als vor einigen Jahren. Daher kann ein Bericht schon nach wenigen Jahren wieder überholt sein.

Ein Hinweis zu Studien, beziehungsweise deren Veröffentlichung.
Gerne werden der Übersichtlichkeit und schnellen Erfassung wegen lediglich Zusammenfassungen von Studien veröffentlicht. Hier kann man sich auch als Fachkraft schnell täuschen lassen. Eine geschickte Zusammenfassung kann das Studienergebnis ganz anders aussehen lassen, als wenn man die Details dazu kennt. Wichtig sind hier, immer in Abhängigkeit der Studie und deren Hintergrund, zum Beispiel Angaben zu Teilnehmeranzahl, Abbrecherzahl oder Änderungen in der laufenden Studie und bestimmte Rahmenparameter zur Durchführung. Wird eine Studie zum selben Thema erneut erstellt, ist auch wichtig, dass hier exakt gleiche Bedingungen geschaffen werden und auch nicht die kleinste Änderung einfließt ohne dokumentiert zu werden oder in der Auswertung eine Berücksichtigung stattfindet. Ein Vergleich ist sonst eher nicht möglich, sondern verzerrt das Ergebnisbild.



**=Komplementäre Therapie bedeutet hier: begleitende/ergänzende Therapie in der Krebsbehandlung.